UTRA-FDD: Gepaarte Frequenzpakete

UTRA-FDD steht für UMTS Terrestiral Radio Access - Frequency Division Duplex und ist jener Standard von UMTS, der gepaarte Frequenzen verwendet. Gepaarte Frequenzpakete bestehen aus zwei 5MHz-Frequenzbändern, eines für den Uplink (für die Sprache des Mobilteilnehmers) und eines für den Downlink (hören). Man spricht hier von Frequenzduplex oder englisch von FDD-Frequency Division Duplex, da die Trennung von Sprachkanal und Hörkanal über die Frequenztrennung realisiert ist. Mit UMTS wird in Europa für die gepaarten Frequenzpakete IMT-DS verwendet (Interneational Mobile Telecommunication-Direct Spread, manchmal wird DS auch als Direct Sequence interpretiert, was gleichbedeutend ist: siehe auch IMT2000), womit gemeint ist, dass die Übertragungssignale mit einem einzigen 5MHz-breiten Band übertragen wird. Dadurch lassen sich pro Sekunde 3,84 Millionen Symbole übertragen, wobei jedes Symbol 2 Chips (binäre kodierte Einheit --> siehe WCDMA)auf einmal überträgt. Unter einem Chip versteht man ein durch WCDMA kodiertes binäres Muster, ähnlich dem Bit, nur dass es sich jetzt um ein kodiertes bzw. gespreiztes Signal handelt. Was man unter Symbolrate versteht wird beim 4-PSK Modulationsverfahren von UMTS erklärt. Beim UTRA-FDD werden für die Signalspreizung Spreizcodes (Channelizationcodes) der Länge 4, 8, 16, 32, 64, 128 und 256 verwendet. Im Downlink wird sogar die Codelänge 512 verwendet.

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Abbildung 1: IMT-DS-Signal mit nur einem Träger

 

Der weit gängigere Name für UTRA-FDD-Netze  ist WCDMA.Netz, obwohl dieser Begriff etwas irreführend ist.

 

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